Ich bin wirklich sprachlos. Was ist das vor meinen Augen? Ich habe keine andere Wahl – ich muss durch dieses Portal. Falls ich nicht mehr zurückkomme, hier diese Nachricht: Wer auch immer dieses Tagebuch findet – rette mich! Auf Wiedersehen, ich gehe durch.
Es hat geklappt! Ich bin in einem dunklen Raum. Ich sehe nichts außer das Licht vom Portal.
Das Portal
Louisa konnte nicht mehr weiterschreiben, da sie kein Licht mehr sah. Der Raum, in dem sie sich befand, war sehr eng. Louisa tastete sich vorsichtig an der Wand entlang. Nach ein paar Minuten spürte sie glibberigen Schleim an der Wand. Plötzlich war auf dem Boden auch dieses ekelhafte Zeug.
Sie versuchte, weiterzugehen, doch sie konnte nicht. Louisa hatte nicht erwartet, dass es so tief war. Immer weiter wurde sie vom Schleim verschluckt. Irgendwann war sie komplett untergetaucht.
Louisa erreichte dreckiges Wasser. Dort schwamm sie eine halbe Stunde lang umher. Sie fand keinen Ausweg. Sie beschloss, tiefer zu schwimmen. Eine Stunde lang schwamm sie immer tiefer. Es wurde dunkler und dunkler.
Plötzlich huschte eine Gestalt um sie herum. Sie hörte wieder diese tiefe Stimme von vorhin. Er sagte: „Es dauert nicht mehr lange, bald werde ich dich auch bekommen. Bald. Schon bald. Bald…“
Louisa zappelte hilflos im Wasser zurück. Auf einmal blendete sie ein helles Licht – und wie aus dem Nichts war sie im Spiegelkabinett von vorhin.
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